Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg

Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg

Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg: Gut ein Jahr schon tobte der Große Krieg mit gewaltigen Schlachten und noch gewaltigeren Verlusten, als Anfang September 1915 die kleine Schweizer Ortschaft Zimmerwald fernab der Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges für einiges Aufsehen sorgte. Das beschauliche Zimmerwald nahe Bern wurde zum Austragungsort einer internationalen Konferenz, die nach Friedensschluss strebte. Aber nicht Regierungsvertreter, Diplomaten und Militärs waren hier zugegen. Eingefunden hatten sich führende Vertreter der Sozialdemokratie, die trotz anhaltendem Kriegsgeschrei auch in den eigenen Reihen Kurs auf Ausstieg aus dem Krieg nehmen wollten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Weg vom Burgfrieden – die Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg

Mochte der Ausbruch des Ersten Weltkrieges auch für viele überraschend gekommen sein, Vorboten dieses Unheils gab es wahrlich zur Genüge. Gerade bei den Sozialdemokraten sorgte die aufziehende Kriegsgefahr frühzeitig für wachsendes Unbehagen und motivierte, über Landesgrenzen hinweg nach Verständigung und Wegen zu suchen, um der in Fahrt gekommenen Kriegstreiberei Einhalt zu gebieten. Aber all das hierbei Erreichte verkam binnen Kurzem zu Makulatur, da sich das Gros in den Führungsspitzen der Sozialdemokratie gleich nach Ausbruch des Krieges dem nationalistischen Taumel hingab, auf den Zug patriotischen Großtuns aufsprang und mit den Mächtigen ihrer Länder einen Burgfrieden einging. Man setzte halt alles auf Sieg, doch der blieb aus. Gas-, Luft- und U-Boot-Krieg sowie die Eröffnung neuer Fronten änderten daran kaum etwas, außer das sie noch mehr nationale Ressourcen verschlangen und die Opferzahlen weiter in die Höhe trieben. Ein Teufelskreis hatte sich aufgetan, der nicht nur die Kriegsparteien in Richtung Niedergang driften ließ. Was die offizielle Politik und Diplomatie bis dahin vollbracht hatten, bot alles Mögliche, nur keinen Ausweg aus diesem Dilemma. Aber wer sollte und konnte dann ein Machtwort für den Frieden sprechen und Alternativen aufzeigen?

„Wir hoffen, daß die grausame Schule der Kriegsleiden in neuen Millionen den Abscheu vor dem Krieg wecken und sie für das Ideal des Sozialismus und des Völkerfriedens gewinnen wird“, so Hugo Haase am 4. August 1914 im Reichstag in der Begründungsrede zur Bewilligung der Kriegskredite durch die SPD.

Das Streben nach Frieden – ein Schwimmen gegen den Strom?

Überhaupt namhafte Friedensaktivisten innerhalb der Sozialdemokratie an einen Tisch zu bekommen, erwies sich schon als ziemliche Hürde. Anläufe dazu gab es einige, aber erst dem Schweizer Sozialdemokraten Robert Grimm gelang mit seinen Anstrengungen hier ein echter Durchbruch. Auch wenn die Zahl derer, die in Zimmerwald erschien, nur 38 betrug, so waren doch etliche prominente Sozialdemokraten darunter vor allem aus Russland. Allerdings fehlten aus dem Lager der europäischen Kriegsteilnehmer Vertreter Österreich-Ungarns und Großbritanniens.

Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg

Buchcover – Zimmerwald und Kiental. Weltgeschichte auf dem Dorfe

Die Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg – Buchvorstellung

Der im Verbindung mit dem 100. Jahrestag der Zimmerwalder Konferenz beim Chronos-Verlag in Zürich erschienene Sammelband „Zimmerwald und Kiental. Weltgeschichte auf dem Dorfe“ (ISBN 978-3-0340-1298-0), herausgegeben von Bernard Degen und Julia Richers, lässt das damalige Geschehen noch einmal Revue passieren. Aber nicht nur die Konferenz selbst ist Gegenstand der Betrachtungen. Wissenswertes vermittelt wird auf 14 Kapitel verteilt auch über

  • die Zweite Internationale und ihre Haltung zum Krieg,
  • osteuropäische Revolutionärinnen und Revolutionäre im Schweizer Exil,
  • Bern als Zentrum von Geheimdiplomatie, Spionage und Konferenzen,
  • und das, was nach der Zimmerwalder Konferenz folgte und der von ihr initiierten Antikriegsbewegung widerfuhr.

Kurzbiografien über Teilnehmer der Konferenz und Protagonisten des Friedenskampfes in den Reihen der Sozialdemokratie sowie ein Dokumentenanhang runden das facettenreiche Bild der interessanten Lektüre ab.

Die Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg – Erinnerungskultur mit Höhen und Tiefen

In der Erinnerungskultur trennen die Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg Welten, obwohl rückschauend das eine nicht unerheblich mit zum Ende des anderen beigetragen hatte. Schon nach dem Ausbruch der Februarrevolution in Russland verlagerte sich Aufmerksamkeit weg von der Schweiz gen Osten, da es nicht wenige Aktivposten in der Zimmerwalder Bewegung nun in Richtung Heimat zog. Bezeichnend dafür war die Fahrt des so genannten Leninzugs von der Schweiz aus über Deutschland, Schweden und Finnland nach Petrograd im April 1917. Die Frage, wie sich der Große Krieg endlich beenden ließ, war nun mit zum revolutionären Tagesgeschäft geworden, das selbst gewichtige Akzenten in dieser Richtung setzte. Das von Russland aus um sich greifende revolutionäre Geschehen übte zweifellos eine bahnbrechende Funktion bei der Hinwendung zum Friedensschluss aus. Der Friede, der dann letztlich geschlossen werden konnte, war jedoch weit davon entfernt, einer ohne Annexionen und Kontributionen zu sein. Erst recht für Ernüchterung und Bestürzung sorgte das Stalin-Regime, das mit seinen geistigen Anleihen beim zaristischen Russentum und Großmachtchauvinismus die Zimmerwalder Konferenz mehr zu einer Fußnote stempelte und obendrein Zimmerwalder Aktivisten verfolgte und ermordete, darunter den Schweizer Fritz Platten. Nach Stalins Ableben änderte sich diese Wahrnehmung grundlegend. Zimmerwald erlebte als einstige Wirkungsstätte Lenins und seiner Kampfgefährten in der offiziellen sowjetischen Erinnerungskultur einen echten Boom mit Kultstättenzuschnitt.

Von offizieller Seite hielt man sich in der Schweiz zum Thema Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg dagegen eher bedeckt. Anfangs, weil die hier versammelten Friedensaktivisten eben nicht mit Regierungsauftrag berieten und gerade bei den Obersten der kriegführenden Mächte mit ihrem Tun weithin als suspekt und subversiv galten. Später dann sorgte der Kalte Krieg dafür, dass das Verhältnis weitgehend unterkühlt blieb.

Die Zimmerwalder Konferenz und der Große Krieg – nur noch Geschichte?

Der Große Krieg hatte wahrlich bittere Lektionen en masse verabreicht. Aber welche Lehren wurden daraus bei der Sozialdemokratie nach dem Kriegsende gezogen und vor allem was geschah damit im Laufe der Zeit? Im August 1914 war die SPD bei allem Für und Wider mit in den Strudel der kriegerischen Ereignisse gerissen worden. An neuen Gedankengängen mangelte es danach nicht, doch wo führten sie hin? Nach dem Ende des Kalten Krieges stellte ein SPD-geführtes Kabinett die Weichen, um Deutschland nach langer Zeit wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verstricken; im Rahmen von „Friedensmissionen“ versteht sich. 1914 hätte es wohl reichlich absurd geklungen, von ausgemachten Kriegsgewinnlern in den Reihen der Sozialdemokratie zu sprechen. Wie steht es aber heutzutage damit? Eine gewisse Kontinuität in dieser Hinsicht weist allerdings die Sozialistische Internationale (SI) auf. Sie hatte sich damals schwer getan und tut es noch heute. Vermag sie eigentlich nicht mehr zu bieten als ihr derzeitiges Plaudertaschen-Dasein?

 

Bilder:

Beitragsbild: Bild von Zimmerwald mit dem „Hôtel Beau-Séjour“ (1864)

Grafik CC von: wikimedia, Autor unbekannt, Gemeindearchiv Zimmerwald

Bild vom Buchcover

 

Dr. Klaus Jaschinski, Berlin, den 29. September 2016

 

weiterführende Links:

Beitrag über die Sansibar Prinzessin und deutschen Kolonialismus | Buch beim Chronos-Verlag | Profil des Autors bei Google Plus

Advertisements
Haldane Mission in Berlin

Haldane Mission in Berlin

Haldane Mission in Berlin: Am 8. Februar 1912 traf der britische Kriegsminister Lord Richard Burdon Haldane in Berlin ein. Seine Visite und der damit verfolgte Zweck waren vorab nicht gerade an die große Glocke gehängt worden. Warum? Immerhin ging um ein bilaterales Flottenabkommen zur Begrenzung der Flottenrüstung vor 1914. Was es damit auf sich hatte und ob sich so eine Chance zur Kriegsverhinderung ergeben hätte, lesen Sie hier:

Haldane Mission in Berlin

Lord Richard Burdon Haldane

Haldane Mission in Berlin

eine erfolglose Friedensmission?

Nicht selten kommen Vorboten des ersten Weltkrieges in Teilen der dieses Thema behandelnden Literatur kaum über die Bedeutung von Fußnoten hinaus. Aber sind es nicht eben diese Vorboten wie in Gestalt der Haldane Mission in Berlin, die den Blick auf die Ursachen des Krieges zu schärfen vermögen? Steuerten beziehungsweise „taumelten“ die Mächte damals wirklich „folgerichtig“ in den Abgrund oder gab es da nicht doch Gelegenheiten, die zum Innehalten und zur Umkehr bewegen konnten?

Der Beitrag von Prof. Dr. Heinz Odermann über die Haldane Mission in Berlin 1912 geht dem nach und beleuchtet das Umfeld, den Verlauf und die Verstrickungen der hier geführten und am Ende doch gescheiterten Verhandlungen. Aufgezeigt werden unter anderem

  • die Ausgangslage zu Beginn der Verhandlungen,
  • die Haltung der beteiligten Protagonisten, ihre Motivation und Verhandlungsführung
  • sowie die Widerstände, die einer einvernehmlichen Lösung entgegenwirkten.

Video zur Haldane Mission in Berlin

Haldane Mission in Berlin versus deutsche „Weltpolitik“

Als neuer Staatssekretär des Auswärtigen Amtes hatte Bernhard von Bülow im Dezember 1897 ganz im Sinne Kaiser Wilhelm II Deutschlands „Platz an der Sonne“ beschworen und damit gleichsam die deutsche „Weltpolitik“ vollmundig an den Start gebracht. Anfangs mochte man dieses Gerede in London vielleicht noch belächelt haben. 15 Jahre später war es damit vorbei. Mittelbar und unmittelbar hatte sich inzwischen einiges getan im bilateralen Verhältnis, das von britischer Seite als ernste Herausforderung wahrgenommen wurde, der man partout entgegen wirken wollte. Konfliktträchtig waren vor allem zwei Bereiche; die koloniale Frage und die Flottenrüstung. Speziell der Burenkrieg und die Marokko-Krise hatten sowohl in London als auch in Berlin nationalistische Eiferer auf den Plan gerufen, die mit Feindbildkreationen nicht hinterm Berg hielten und das Klima in den bilateralen Beziehungen zu beeinträchtigten suchten. Ein Übriges tat die Flottenrüstung. Denn wie hätten sich hochgesteckte koloniale Ziele in Übersee verfolgen lassen ohne schlagkräftige Flotte in Hinterhand? In London war man sich dessen freilich schon lange bewusst und registrierte mit wachsendem Unbehagen, dass man in Berlin dem britischen Vorbild ungestüm nachzueifern begann.

„Unsere [Deutschlands] Zukunft liegt auf dem Wasser.“ (Ausspruch von Kaiser Wilhelm II bei der Eröffnung des Freihafens Stettin am 23. September 1898)

Haldane Mission in Berlin

HMS Dreadnought 1906

Die Dreadnoughts und die Haldane Mission in Berlin

In der Tat hatte sich das deutsche Kaiserreich nach seiner Gründung 1871 eine beeindruckende Flotte zugelegt. Wäre diese aber imstande gewesen, mit der mächtigen Royal Navy gleichzuziehen oder sie gar zu übertrumpfen? Wohl kaum, wenn man das damalige Kräfteverhältnis in absoluten Zahlen zu Grunde legt. Allerdings relativiert sich die erdrückende britische Überlegenheit auf See, wenn qualitative Aspekte und Neuerungen mit ins Feld geführt werden. Seinerzeit bezeichnend dafür waren die Dreadnoughts – eine neue Generation schwerer Überwasserkampfschiffe, mit denen zuerst die Royal Navy aufwartete, um ihre Überlegenheit auf den Weltmeeren zu festigen. Doch der damit erhoffte Vorteil schmolz rasch dahin. Offenbar schneller als erwartet zogen die deutschen Marinewerften bei der Entwicklung und Produktion derartiger Überwasserkampfschiffe nach. 1914 standen 24 britischen Dreadnoughts bereits 14 deutsche Dreadnoughts (plus 3 ab November 1914) gegenüber, während die Royal Navy bei anderen Schiffen über eine 2,5-fache Überlegenheit verfügte.

Gute Gründe und Illusionen bei der Haldane Mission in Berlin

Mochte es im Räderwerk der britisch-deutschen Beziehungen zuweilen auch geknirscht haben, gute Gründe, in der Konfrontation nicht zu überziehen und einen Ausgleich anzustreben, gab es allemal. Deutschfreundliche oder englandfreundliche Haltungen dürften dabei weniger von Belang gewesen sein als nüchterne Kalkulation. Für das deutsche Kaiserreich waren das Streben nach Kolonialbesitz und die Flottenrüstung sicher Prestigeobjekte ersten Ranges. Doch gemessen an den Kosten verschlang beides etliches mehr als es einbrachte. Auch in London konnte die Regierung unter Premierminister Asquith, die ein ehrgeiziges Sozialprogramm verfolgte, längst nicht aus dem Vollen schöpfen. Ein offener Waffengang zwischen beiden Mächten machte erst recht keinen Sinn, denn allein auf sich gestellt konnte keiner den anderen binnen kurzem militärisch besiegen. Notwendigkeit und Bereitschaft, mittels Verhandlungen einen Ausgleich zu erzielen, waren also durchaus gegeben. Wie sah es aber aus mit dem, was im Zuge der Haldane Mission in Berlin für diesen Ausgleich angeboten und eingetauscht werden sollte?

Seinen beiden deutschen Gesprächspartner, Reichskanzler Bethmann-Hollweg und Großadmiral Tirpitz, konnte Lord Haldane folgendes offerieren:

  • Ein in einem Flottenabkommen verankertes Kräfteverhältnis an Kriegsschiffs-Einheiten beider Länder im Verhältnis 4:2 zugunsten Großbritanniens und
  • ein begrenztes Neutralitätsabkommen, nach dem Großbritannien bei einem „unprovozierten“ Angriff auf Deutschland neutral bleibt.

Haldane Mission in Berlin – Lieber kein Abkommen als ein schlechtes Abkommen?

Bis 1901 hatte man in Berlin die Illusion gehegt, mit Großbritannien in ein Bündnis treten und so eine Art „Pakt der Giganten“ schmieden zu können. Danach, und erst recht ab 1907, nahm man mehr Kurs darauf, Großbritannien von antideutschen Allianzen zu trennen und für den Fall kriegerischer Auseinandersetzungen eine britische Neutralität zu erwirken. Von daher mochte Haldanes Offerte durchaus deutschen Wünschen entsprochen haben. Aber war es wirklich an dem? Wollte die britische Seite nicht vielmehr, eine definitive Zusage in der Frage der Flottenrüstung gegen ein vages Versprechen in puncto Neutralität eintauschen; Vorteil aus einer misslichen Lage ziehen, ohne die missliche Lage auch nur im Ansatz beseitigen zu wollen? Großadmiral Tirpitz, der oberste deutsche Marinebefehlshaber, sah hier offenbar den Fallstrick. Er zeigte sich kaum geneigt, handfeste Beschränkungen für die Flotte in Kauf zu nehmen und dafür mit nicht mehr als diplomatisch wohlklingenden Worten abgespeist zu werden. Auch Reichskanzler Bethmann-Hollweg wollte eigentlich für Verzicht im Flottenbau „eine ausreichende Bürgschaft für eine freundliche Orientierung der englischen Politik erhalten“. Mit seiner Forderung nach „Neutralität in jedem Fall“ brachte Großadmiral Tirpitz die Gespräche alsbald an einen toten Punkt, denn darüber zu befinden, lag nicht in Lord Haldanes Verhandlungskompetenz. Am 12. Februar 1912 reiste Lord Haldane schließlich unverrichteter Dinge wieder ab. Aber weder in Berlin noch in London schien man über diesen Ausgang sonderlich betrübt zu sein. Immerhin hatte sich einmal mehr bewahrheitet, dass bei mangelnder Kompromissbereitschaft guter Wille allein nicht reicht, um tragfähige Abmachungen zu erreichen.

Haldane Mission in Berlin – was wäre gewesen, wenn …?

Hätte der Abschluss eines Flottenabkommens im Ergebnis der Haldane Mission in Berlin den Ausbruch des Weltkrieges bannen können? Allein auf sich gestellt wohl kaum. Als Abmachung zur Rüstungsbegrenzung hätte es mitnichten einen Stellenwert gehabt, um Bündnisvereinbarungen auszuhebeln, geschweige denn ein Kriegführen unmöglich zu machen. Was wäre aber zu gewinnen gewesen mit einem solchen Flottenabkommen? Vor allem Zeit. Zeit, um mit weiteren Abkommen bestehende Differenzen zu klären und einvernehmliche Lösungen zu besiegeln. Aber bereits 1912 schien man in Kreisen der Herrschenden in den führenden europäischen Mächten zunehmend damit zu liebäugeln, mit einem schnellen kraftvollen Waffengang und einem überwältigenden Sieg auf dem Schlachtfeld deutlich mehr erreichen zu können als mit langwierigen und komplexen Verhandlungen. Und auch Lord Haldane als britischer Kriegsminister spielte hierbei tatkräftig mit. Seine angestrengten Heeresreformen zielten schließlich darauf ab, im Widerstreit mit den „Navalisten“ einen möglichen Krieg gegen Deutschland in neuer Qualität führbar zu machen.

Berlin, den 14. Dezember 2014

Klaus Jaschinski

Bilder:
Beitragsbild: SMS Kaiser paradiert am 1. Januar 1911 vor Kaiser Wilhelm II
Grafik CC von: wikimedia, Quelle: U.S. Defenseimagery.mil photo HD-SN-99-02144 [1], U.S. National Archives photo NARA FILE #: 165-GP-3068, Autor: K. Koch
Bild: HMS Dreadnought.
Grafik CC von: wikimedia, Quelle: US Navy Historical Center Photo # NH 63367
Bild: Lord Richard Burdon Haldane.
Grafik CC von: wikimedia, Quelle: en:Image:Richard Burdon Haldane, 1st Viscount Haldane – Project Gutenberg eText 15306.jpg

| Profil des Beitragsautors | vollständiger Beitrag von Prof. Odermann zur Haldane Mission | Profil des Autors |